Programm - Max Planck School of Cognition

Programm - Max Planck School of Cognition

Die Max Planck School of Cognition bietet ein internationales, vierjähriges Doktorandenprogramm. Es beginnt mit einer einjährigen Orientierungsphase, woran sich eine dreijährige Forschungsphase für die Doktorarbeit anschließt. Die Aufnahme in die School erfordert einen Bachelor- (Fast-Track) oder einen Master-Abschluss. Detaillierte Informationen für Bachelorabsolventen folgen in Kürze.

Tabelle 1: Übersicht über das vierjährige Doktorandenprogramm an der Max Planck School of Cognition.

1. Jahr 2. / 3. Jahr 4. Jahr
Laborrotationen

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E-Learning (Basiskurse)

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Drei Kognitionsakademien: Zwei Kognitionsakademien pro Jahr: Eine Kognitionsakademie:
1. Einführung zur MPS-Cog 1. Lehrwochen (Fortgeschrittenen-Kurse) 1. Präsentation von Studenten, Dozenten und eingeladenen Referenten
2. Drei Unterrichtswochen (Grundkurse) 2. Präsentation von Studenten, Dozenten und eingeladenen Referenten
3. Drei Unterrichtswochen (Grundkurse)

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Preisverleihung

 

Erstes Jahr

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Figure 1. Geografische Verteilung der zur Max Planck School of Cognition assoziierten Labore in Deutschland

Während des ersten Jahres (der sogenannten Orientierungsphase) wird der Schwerpunkt auf Lehrveranstaltungen und auf längere Praktika / Laborrotationen gelegt, die jeweils 3-6 Monate dauern und in mindestens zwei verschiedenen Laboren von Fellows der Max Planck School of Cognition absolviert werden. Ein Hauptmerkmal der Orientierungsphase ist, dass die Studierenden interdisziplinäre oder multidisziplinäre Perspektiven zu einem gemeinsamen Forschungsthema erwerben können (z. B. durch Kombination von IT und kognitiver Neurowissenschaft oder Psychologie und Grundlagen der Anatomie).

  • Laborrotationen
    Diese Praktika ermöglichen es den Studierenden im ersten Jahr, verschiedene Gruppen kennenzulernen, ihre Forschungsinteressen zu definieren und das Labor auszuwählen, in dem sie ihre Doktorarbeit erstellen möchten.
  • Lehrveranstaltungen
    Die Studierenden werden Grundkurse belegen, von denen jeder aus zwei Teilen besteht:
    1. dem E-Learning, in dem wesentliche Grundlagen behandelt werden, sowie
    2. den Unterrichtswochen oder auch "Akademien", in denen die Studierenden wie folgt zusammenkommen: a) eine Akademie zu Beginn des akademischen Jahres als Einführung in die Max Planck School of Cognition, und b) eine zweite und dritte Akademie bestehend aus je drei Unterrichtswochen zu den Grundkursen.

Das erste Jahr endet mit einer Evaluation der Studierenden, ehe sie in die Forschungsphase übergehen. Nur nach erfolgreicher Beurteilung wählen die Studierenden die Faculty Mitglieder für ihr Betreuerteam aus.

Grundkurse
Kognitionswissenschaft
Funktionelle Neuroanatomie & Neurophysiologie
Künstliche Intelligenz & Intelligente Systeme
Philosophie des Geistes, Ethik
Methoden in kognitiven (Neuro-)Wissenschaften
Neuroinformatik & Statistik
Grundlagen der molekularen Neurobiologie and Genetik
Klinische Neurowissenschaft

Tabelle 2: Grundkurse während des ersten Jahres  (Orientierungsphase)

Zweites und drittes Jahr

  • Doktorarbeit
       Zu Beginn des zweiten Jahres erstellen die Studierenden einen durchführbaren und relevanten Projektvorschlag,
       der einem Promotionsbeirat vorgelegt wird. Nach dessen Genehmigung können die Studenten ihr jeweiliges Projekt
       starten.
  • Lehrveranstaltungen
       Die Studenten besuchen zwei Akademien pro Jahr mit einer Dauer von jeweils zwei Wochen. Diese Akademien
       umfassen je eine Unterrichtswoche für Fortgeschrittenenkurse und eine Woche, in der Studenten, Dozenten
       und Gastredner Vorträge zu ihren Forschungsthemen halten.

Viertes Jahr

  • Doktorarbeit
       Es wird erwartet, dass die Studierenden ihre Dissertation bis zum Ende des vierten Jahres abschließen.
  • Lehrveranstaltungen
       Die Studenten besuchen eine Kognitionsakademie, in der Dozenten, Studenten und Gastredner Vorträge zu ihren
       Forschungsthemen halten.
  • Abschluss
       Die Doktorgrade werden von derjenigen Universität verliehen, welcher der Betreuer der/des jeweiligen Studierenden
       angehört.
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